In Freital-Hainsberg gründeten
am 6. Mai 1914 die Kaufleute W. Waurich und Th. Weber das
Weeka-Kamera-Werk. Ab 1919 trugen die Kameras den Namen "Welta". Diese
Bezeichnung wurde in den Firmennamen einbezogen. Das Werk nannte sich
nun Welta-Kamerawerk Waurich & Co. und ab 1923 einfach Welta GmbH.
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Im Jahr 1933 brachte man mit der Perfekta eine zweiäugige Spiegelreflexkamera auf den Markt.
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Ab 1948 firmierte man unter dem Namen VEB Welta
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1959 ging das traditionsreiche Kamerawerk im VEB Kamera- und Kinowerke Dresden auf.
Die Weltaflex ist eine zweiäugige Spiegelreflexkamera für
120er Rollfilm und das Aufnahmeformat 6x6. Die Kamera macht einen
grundsoliden und stabilen Eindruck, halt wie alle Kameras aus dem Hause
VEB Pentacon. Ein bißchen mehr Beachtung auf dem Sammlermarkt
hätte sie schon verdient.
Ich habe diese Kamera mal über eBay erworben, muß zu meiner
Schande gestehen, daß ich mit ihr noch nicht ein einziges Mal
fotografiert habe, obwohl sie technisch in Ordnung ist, auch die langen
Zeiten scheinen zu funktionieren, denn......., man sollte hin und
wieder mal mit seinen Schätzchen aus der Vitrine fotografieren.
Schamröte über mein Gesicht, denn ich gehöre zu den
Photographica-Sammlern, die eigentlich auch Anwender sind. Aber
aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Ich werde mir gelegentlich mal
einen Film mit ihr gönnen.
Die Weltaflex hat die Grundelemente, die man bei einer zweiäugigen Spiegelreflexkamera erwartet.
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Drehknopf für die Entfernungseinstellung
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Blenden- und Zeithebel am Objektiv
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Zentralverschluss
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einen Lichtschacht mit Lupe und Sportsucher
Fazit: Ich habe mir diese Kamera mal gekauft, weil ich sie neben dem Vitrinendasein auch mal nutzen wollte, aber naja....... .