Pentacon ist der Firmenname eines ehemals bedeutenden Fotokameraherstellers in Dresden.
Im Jahre 1959 fusionierten mehrere Dresdner Kamerahersteller, u.a. VEB Kamerawerke Freital, zum VEB Kamera- und Kinowerke Dresden, der ab 1964 als VEB Pentacon Dresden firmierte. 1968 wurde der VEB Feinoptisches Werk Görlitz dem VEB Pentacon angegliedert und damit die Namen der Objektive von Meyer-Optik Görlitz auf „Pentacon“ umgestellt.
Die heutige Pentacon GmbH gehört heute zu den Jos. Schneider Optische Werke Bad Kreuznach.
Die
Pentacon Six war der Nachfolger
der Praktisix. Sie kam 1967 auf den Markt. Sie ist genau wie ihre
Vorgängerin eine Spiegelreflexkamera für das
6 x 6 Format. Sie ist für 24 Aufnahmen auf Rollfilm 220 oder
12 Aufnahmen auf Rollfilm
120 eingerichtet. Für die Pentacon Six TL wurde dann das
TTL-Meßprisma entwickelt, welches selbstverständlich auch an
der Praktisix, oder der Pentacon Six einsetzbar ist. Es gibt eine
umfangreiche Zubehörpalette für dieses System. Leider hat
auch dieses Modell die üblichen Probleme bei Kälte mit den
Zeiten und allgemein mit dem Filmtransport. Obwohl gegenüber der
Praktisix in der Härte zueineinander passende Materialien
verwendet wurden, kommt es nach einer Zeit doch zu Überlappungen
bei den Negativen. Da ich eine voll funktionierende Praktisix habe,
steht diese Kamera nur in der Vitrine, denn sie hat die oben
geschilderten Unarten. Ende des letzten Jahres sollte sie
ursprünlich instand gesetzt werden, dies wurde allerdings nicht
realisiert. Wie heißt es doch so schön? Aufgeschoben, ist
nicht aufgehoben.