Balda Juwella                                                                                      Schließen

1908 wurde die Fabrik photographischer Artikel Max Baldeweg in Laubegast bei Dresden gegründet. Man fertigte zunächst Kamera-Verschlüsse, Filmpack-Kassetten und Selbstauslöser. Das Warenzeichen "Balda" gibt es seit 1913, die Firmenbezeichnung lautete jetzt auch Balda-Werk Max Baldeweg.

Die ersten Kameras kamen 1925 auf dem Markt. Der Betrieb wurde 1927 vergrößert und man stellte preiswerte Amateurkameras als Box-, Planfilm- und Rollfilm-Kameras her.

Es waren dies: Balda-Box (1930), Frontbox (1930), Baldax (1931), Pokarelle (1934), Rollbox (1934), Balda-Gloria (1934), Baldaxette (1935), Baldarette (1937), Baldak-Box (1938). Die erste Kleinbildkamera war die Baldina (1935), eine verbesserte Super-Baldina folgte 1936.

Nach dem Krieg verließ Max Baldeweg Dresden und gründete das Baldawerk in Bünde /Westfalen neu. Der verbliebene Betrieb in Dreseden wurde verstaatlicht und 1951 in Belca-Werk umbenannt. Die Eingliederung in den VEB Kamera-Werke Niedersedlitz im Jahr 1956 beendete die Eigenständigkeit der Firma. Die Nachkriegs-Kameraproduktion wurde bereits im Jahr 1947 wieder aufgenommen.

Die westdeutschen Baldawerke produzierten auch Hausmarken u.A. für Porst und waren außerdem Zulieferer für andere Kamerawerke. Heute ist man als Handyausrüster tätig.

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