Die Kamera wurde zwischen 1953 und
1965 in großen Stückzahlen gebaut.Dadurch daß die
Kamera nur eine Meniskuslinse hatte, ergab sich eine gewölbte
Schärfenebene. Aber der Clou an dieser Kamera gegenüber
anderen Boxkameras war der, daß man dies durch eine gewölbte
Filmführung wieder ausglich. Es gelangen dadurch mit dieser Kamera
erstaunlich gute Aufnahmen. Allerdings machte man zu jener Zeit in der
Regel auch nur Kontaktabzüge und da fielen Fehler der Optik nicht
sonderlich auf. Ein Aufkleber im Inneren der Kamera empfahl
den Agfa Isopan IF 17 Film mit 17 DIN (etwa um die 41 ASA),
für den die Clack mit ihren beiden Blendeneinstellungen und der
einzigen Verschlusszeit von etwa 1/35s ausgelegt ist. Heute
funktioniert ein Film mit 50 ASA.
Die Agfa Clack gab
es in zwei Versionen. Die früheren Modelle verfügten über
einen zuschaltbaren Gelbfilter für tonwertrichtige
S/W-Aufnahmen. Später wurde der Gelbfilter durch eine Nahlinse
für einen Aufnahmebereich von 1-3 Metern ersetzt.
Da ich zwei Kameras von diesem Modell habe, habe ich eine davon
mittlerweile zur Lochkamera umgebaut. Die Kamera bietet sich aufgrund
des 6x9 Formates und mit der Möglichkeit den Verschluß auf B
zu stellen und durch den Drahtauslösenanschluß dazu an.
Die Agfa Clack als Pinhole.